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07.02.2020 Allgemein Von: Kira Subkowski 0 Kommentare

Von Sinn bis Unsinn: Home-Office

Wie sinnvoll ist Home-Office? Darüber wird in Deutschland viel diskutiert. Doch wenn ich darüber nachdenke lege ich meinen Fokus auf eine für mich wichtigere Frage: Für wen macht das Arbeiten von Zuhause überhaupt Sinn? Dem gehe ich in diesem Artikel nach und zeige worauf man machten sollte.

Titelbildnachweis: Thought Catalog on Unsplash

Es kommt in diversen sozialen Netzwerken immer mal wieder zu Diskussionen, ob Home-Office sinnvoll ist oder nicht. Pros und Contras werden ausgetauscht, doch zu einem Schluss kommen diese Diskussionen nicht.

Verwundern tut das nicht, da es sofern ich das weiß, keine abschließende Antwort darauf gibt, ob Home-Office nun gut oder schlecht ist.

Ich möchte die Frage in diesem Artikel auch gar nicht beantworten. Viel eher konzentriere ich mich darauf zu schauen, für wen Home-Office Sinn macht. Ferner möchte ich mich ebenso darauf konzentrieren, worauf Unternehmen oder Träger achten sollten, wenn sie Home-Office als Option für sich sehen.

Den Fokus lege ich deswegen, weil es kein richtig oder falsch beim Home-Office gibt. Es okay dafür oder dagegen zu sein. Wo für den einen Home-Office ein wertvolles Gut ist, ist für den anderen

 

Home-Office: Erfüllender oder anstrengender als die Arbeit im Büro?

Die Frage, ob Home-Office erfüllender oder anstrengender als die Arbeit im Büro ist, kommt vermutlich darauf an, wie gut man sich im Home-Office sortiert. Und da kann ich sogar aus Erfahrung berichten. In der ersten Zeit war es unfassbar schwer für mich im Home-Office zu arbeiten.

Ich war das klassische Modell gewöhnt. Morgens aufstehen, zur Arbeit fahren und nach abgelieferten Stunden wieder nach Hause. Zuhause angekommen war die Arbeit schnell aus dem Kopf. Gut in meinem Fall war sie nicht nur schnell aus dem Kopf, weil die Arbeit einfach vorbei war, sondern weil ich mich auch auf mein Studium konzentrieren musste und bei aller Liebe zu meiner Arbeit, das Studium ging vor. Aber auch nach meinem Studium war das Prinzip immer das Gleiche: Kommen, gehen, abschalten und wiederholen.

Außer natürlich man arbeitet irgendwo, wo es viel Potenzial gibt, dass man auch zuhause nicht abschalten kann. Sowas kann passieren und das aus den unterschiedlichsten Gründen.

Darunter können fallen:

Dies sind nur einige der negativen Beispiele, es gibt mit Sicherheit noch viel mehr. Es gibt jedoch auch positive Gründe, die einen auch nach der Arbeit an die Arbeit denken lassen.

Auch diese Liste lässt sich sicher erweitern, soll aber nur einen Eindruck geben, wieso das reine nach Hause fahren manchmal nicht genug ist.

Diese Grenze zwischen Privatleben und Arbeit fällt im Home-Office mitunter weg. Zumindest, wenn man seinen Alltag im Home-Office nicht sortiert und klare Grenzen und Regeln aufstellt. Und das ist wahnsinnig schwer. Da mache ich auch kein Geheimnis draus. Ich habe es am Anfang nicht geschafft.

Erst als mein Chef mir deutliche Grenzen gesetzt hat, ist Home-Office für mich sehr entspannt geworden. Danke noch einmal dafür Christian. Diese Grenzen hatte ich bitter nötig. Hätte ich so weitergemacht, dann wäre ich wohl schneller im Burn-out gelandet als jeder normale Job oder der Stress im Studium es geschafft hätte. Ich weiß das auch jeder Job und jedes Studium zu einem Burn-out führen können. Je nachdem wie stressig das Jeweilige ist. Doch in meiner derzeitigen Situation trifft die Aussage über ein Burn-out konkret auf mich zu.

Büroarbeit oder Home-Office: Wo sind die Fehltage höher?

Um es etwas konkreter als an meinem eigenen Beispiel zu machen, habe ich mich einmal nach Zahlen umgeschaut und dabei eine Studie der AOK gefunden. Diese wollte herausfinden, ob Home-Office oder Arbeit im Büro zu mehr Fehltagen führt.

Dafür gibt es andere Zahlen, die für mich recht interessant waren. Die Erschöpfungsrate scheint bei 73 Prozent der Befragten im Home-Office doch etwas höher zu liegen als die 66 Prozent der ausschließlich im Büro arbeitenden Arbeitnehmer. Gut 7 Prozent Unterschied sind vielleicht nicht gerade die Welt, aber zeigt, dass es einen Unterschied gibt. Noch extremer wird es bei Wut und Verärgerung. Ungefähr 70 Prozent der Arbeitnehmer, die häufig im Home-Office sind, klagen darüber. Während es ungefähr 59 Prozent bei den im Büro arbeitenden Arbeitnehmern war. Und ebenso interessant fand ich, dass Dinge wie Lustlosigkeit, Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen Menschen im Home-Office anscheinend häufiger zum Opfer fallen als Arbeitnehmern im Büro.

Lesetipp: Wer Homeoffice macht, ist öfter erschöpft – aber zufriedener via Spiegel Job & Karriere

Drei Kernprobleme des Home-Office in einem Atemzug zusammengewürfelt:

  1. Lustlosigkeit
  2. Konzentrationsprobleme
  3. Schlafstörungen

Alles drei sind natürlich Dinge, die hier aufgrund von Trennung von Zuhause und Arbeit einfließen. Aber während Lustlosigkeit und Konzentrationsprobleme wegen zu viel Zuhause zustande kommen, kommt die Schlafstörung wahrscheinlich wegen zu viel ungefilterter und nicht selektierter Arbeit zustande.

Kommen sie wegen zu viel Zuhause zustande, stelle ich einmal die wilde Vermutung auf, dass sich das schlechte Gewissen des Nachts zu Wort meldet, dass einem sagt, dass man das Home-Office nicht so genutzt hat, wie man es hätte nutzen sollen.

Vorteile im Überblick: Was macht Home-Office attraktiv?

Viele der Vorteile sind auch keine wirkliche Neuerung, die ein oder anderen, vielleicht sogar alle sind sicherlich bekannt. Auch die Reihenfolge ist rein nach dem sortiert, wo ich meine Prioritäten setze. Jeder kann eine andere Reihenfolge haben oder sogar sagen, aber hier fehlt mir sogar noch etwas. Schreibt so etwas dann gerne in die Kommentare. Ergänzt werden können sowohl Vor- als auch Nachteile immer.

Der  für mich größte Vorteil ist das konzentrierte Arbeiten in der von mir gewählten Umgebung. Ich kann überall in meiner Wohnung arbeiten und das ohne Störungen. „My Home is my Castle“ bekommt beim Home-Office noch einmal eine völlig neue Bedeutung.

Einfach mal drei oder vier Stunden am Stück produktives Durcharbeiten. Das ist für mich tatsächlich das absolut Wahre am Home-Office. Keine Kollegen*innen, die mich ablenken, kein Chef*in der mich kurz sprechen möchte – und wenn doch gibt es genug Mittel und Möglichkeiten, damit mein Chef das tun kann – und keine Unterbrechung, weil irgendetwas im Büro passiert ist und ich deswegen nicht arbeiten kann.

Auch kein Leerlauf, weil mir Aufgaben fehlen, weil ich im Büro längst fertig bin mit meiner Arbeit, aber doch innerlich abwäge, ob ich zu schnell war. Und das ist tatsächlich mein Ernst. In meiner alten Arbeit habe ich mich oft gefragt, wo genau die Mitte liegt zwischen „du warst zu schnell, dein*e Chef*in könnte denken, du hast geschlampt“ und „du bist viel zu langsam, dein*e Chef*in könnte glauben, du bist der Aufgabe nicht gewachsen“. Ich fand das immer ganz furchtbar.

Und das fällt im Home-Office einfach weg. Ich bin fertig, wenn ich fertig bin. Manche Aufgaben gehen ganz schnell von der Hand und andere Aufgaben, da brauche ich vielleicht länger als der/die Chef*in es mitbekommen sollte. Solange das Endergebnis stimmt und ich es zur Deadline zur Verfügung steht, spielt das absolut keine Rolle.

Ich möchte hier kurz anmerken, dass mein Chef und ich dahingehend transparent zueinander sind, wenn ich länger für eine Aufgabe brauche, dann weiß er das auch, aber es stört ihn schlicht nicht, sofern sie im Rahmen der Deadline erfüllt wird. Aber nicht jeder Chef*in tickt so.

Ich glaube in all den Jahren des Arbeitens, habe ich selten so viele wirklich produktive und erfolgreiche Tage gehabt, wie im Home-Office und das zu meinen eigenen Bedingungen. Ich glaube nicht einmal in meiner Studienzeit, wo ich im Grunde ja auch schon für Hausarbeiten quasi sowas wie Home-Office betrieben habe. Aber eben ohne Anleitung und Grenzen. Aber dazu später mehr.

Denn die eigenen Bedingungen sind ein weiterer großer Vorteil. Ich entscheide wann ich anfange und wann ich aufhöre und wann ich eine Pause brauche oder ob ich vielleicht auch eher mehrere 5 Minuten Pausen möchte, anstatt eine große Pause von 30 Minuten bis 1 Stunde. Genauso kann ich frei entscheiden, ob ich an einem Tag auch mal länger als acht Stunden arbeite. Dafür dann an einem anderen Tag weniger arbeite.

Das kann auch in Unternehmen so sein, die das Prinzip des eigenständigen Arbeitens verstanden haben, was ich sehr begrüße. Doch allzu oft müssen Mitarbeiter sich noch dem beugen, was ihnen vorgesetzt wird, mal von den Jobs abgesehen, in denen es gar nicht machbar ist so etwas umzusetzen.

Das ist eine Form der Freiheit, die ich unfassbar genieße. Ich weiß, dass es im Büro mittlerweile auch immer öfter genutzten Gleitzeiten vorhanden sind, aber nicht so ausgelebt werden können, wie es das Home-Office möglich macht.

Weniger Pendeln, bessere Gesundheit: Wie Home-Office die Nerven schont

Das führt mich direkt zu einem weiteren Punkt, der für den einen mehr und für den anderen weniger Bedeutung hat. Ich verschwende meine Zeit nicht damit von A nach B und wieder von B nach A zu fahren. Ich erspare mir den Stress des Berufsverkehrs, ob nun mit der Bahn oder mit dem Auto. Je nachdem wie weit das Unternehmen oder der Träger von einem entfernt sind, kann das massiv Zeit einsparen. Manchmal kann es schon deswegen extrem viel Zeit einsparen, weil man in keinem Stau steht oder sich darüber aufregen muss, dass die Bahn verspätet kommt oder gar ausfällt und man dann die nächste nehmen muss, wegen der man dann sogar eventuell noch seinen Anschluss verpasst, wenn man umsteigen muss.

Fällt das Pendeln weg, hat dies natürlich auch positive Auswirkungen auf die Wirtschaft. Kosten für Bus- und Bahntickets können – je nachdem zu wie viel Prozent der Mitarbeiter im Home-Office ist – reduziert werden. Kraftstoffkosten werden in jedem Fall weniger, da diese an kein Abo gebunden sind und in aller Regel per Quittungsnachweis in der Firma eingereicht werden.

Und das hat abseits der Zeiteinsparung noch weitere Vorteile vor allem was die Gesundheit betrifft. Ist man mit dem Zug, Bus oder ähnlichem Unterwegs, passiert es schnell mal, dass man sich diverse Krankheiten leichter einfangen kann, gerade dann, wenn das Immunsystem schon geschwächt ist.

Reduziert sich das Pendeln dahingehend oder fällt gar weg, sinkt auch die Ansteckungsgefahr. Und das gilt nicht nur fürs Pendeln, es gilt auch für den eigenen Arbeitsplatz. Denn wie oben angesprochen, kommen Mitarbeiter – egal aus welchen Gründen – doch auch gerne mal krank zur Arbeit und haben eine Ansteckungsgefahr von 100%.

Zuhause kann mir das maximal bei Kind, Ehemann oder anderweitigen Familienmitgliedern passieren. Es gibt allerdings auch weitere positive Effekte auf die Gesundheit, fällt das Pendeln weg oder wird reduziert, sinkt auch der Stresspegel enorm. Abseits dessen kann man die Zeit, die dort eingespart wird, für Bewegung und oder Sport nutzen. Das hat ebenfalls einen positiven Effekt auf die Gesundheit.

Was mir ebenfalls sehr wichtig ist, abseits der Produktivität und des eigenen Zeitmanagements: Ich kann mich um meine Familie kümmern. Das ist gerade dann von Vorteil, wenn man Kinder hat oder Verwandte, die krank oder bettlägerig sind und daher hier und dort mehr Zuwendung brauchen. Auch in Notfällen ist man nicht nur relativ gut erreichbar. Man kann quasi sofort da sein, weil Prozesse, die im Büro stattfinden würden – das Abmelden beim/der Chef*in und der Weg nachhause – sehr viel kürzer Ausfallen oder gar nicht stattfinden würden.

Lesetipp: Home Office: Das sind die wichtigsten Vor- und Nachteile via Ingenieur.de

Auch die Kommunikation mit meinem Chef ist angenehm und einfach. Ich möchte eben Pause machen, ich habe eine Frage und brauche eine Rückmeldung? Ich schreibe es – in die von meinem Chef zur Verfügung gestellten – Plattform und fertig. Wenn mein Chef Zeit hat, dann antwortet er mir bzw. hat die nötige Information. Auf der Arbeit kann es durchaus vorkommen, dass ich meine*n Chef*in erst mal Suchen muss oder mein*e Chef*in gar keine Zeit für mich hat. Sicherlich braucht man die Pausen, zumeist auch nicht beim/der Chef*in melden. Dafür gibt es sicherlich Programme oder es wird anders gehandhabt. Ich möchte mir nicht anmaßen zu vermuten, wie es in einzelnen Unternehmen oder Trägern in diesem Bereich läuft. Dennoch habe ich selten eine so freie und gute Kommunikation gehabt, wie im Home-Office.

Lesetipp:Brainstormen und spontaner Austausch funktionieren auch wunderbar online” via Gründerszene.de

Dafür muss man aber selbst auch diszipliniert genug sein, dem*r Chef*in über sowas in Kenntnis zu setzen. Allgemein sind viele dieser Punkte nur dann wirklich umsetzbar, wenn man diszipliniert und mit Regeln arbeitet. Tut man das nicht, rutscht man schnell in einen Flow rein, der entweder unfassbar unproduktiv oder selbstzerstörend sein kann.

Selbstdisziplin: Die wertvollste Lektion?

Ich habe einen sehr interessanten, relativ negativ konnotierten Artikel bezüglich des Home-Office gefunden.

Lesetipp: Homeoffice: Irgendwann fehlt sogar die missmutige Chefin via Zeit

Zu lesen ist ein eigener Erfahrungsbericht darüber, wie das Home-Office sich für den Autor angefühlt hat. Erst habe ich überlegt, diesen Artikel bei den Nachteilen zu verlinken, mich dann aber dazu entschlossen es doch bei den Vorteilen zu tun.

Im Artikel kommt unter anderen diese Themen vor:

  1. Home-Office macht krank.
  2. Home-Office sollte nicht als Pflicht eingeführt werden.
  3. Jeder, der sich Home-Office wünscht, sollte vorsichtig sein, was er sich wünscht?

Ganz so negativ ist es, wie oben bereits geschildert, wirklich nicht. Lese ich den Artikel, dann bekomme ich das Gefühl, dass hier schlicht die klaren Regeln fehlen. Und noch viel wichtiger, wenn das Home-Office mich krank macht, dann muss ich sofort anfangen darüber nachzudenken, ob das Home-Office etwas für mich ist oder ob ich es vielleicht falsch angehe. Punkte die hier als negativ empfunden wurden und den Schreiber gar krank gemacht haben, sehe ich ehrlich gesagt als positive Punkte an.

Hand aufs Herz, wie oft denkt ihr euch: „Ich habe sowas von keine Lust mit diesem*er Kollegen*in zu reden, weil es mich A aufhält und B nicht gerade mein* Lieblingskollege*in ist“ und trotzdem steht ihr in der Kaffeeküche, weil ihr kurz einen Kaffee holen wolltet und redet. Ich sehe es als absoluten Gewinn an, dass ich mich mit genau solchen Kollegen nicht mehr beschäftigen muss.

Gut ja, es gibt die Kollegen, die man natürlich auch gern hat und mit denen man wirklich gerne einen kurzen Plausch hält. Aber dennoch muss man sagen, dass es am Ende etwas ist, was einen von der Arbeit abhält. Braucht man das unbedingt, beginnt für mich hier schon der erste Schritt, warum man vielleicht nicht so sehr für ein durchgehendes Home-Office gemacht ist.

Genauso sieht es bei der Trennung von beruflichen und privaten aus. Kann ich diese Selbstdisziplin nicht aufbringen, dann muss ich das Büro als mein Werkzeug dazu betrachten. Ab dann wird Home-Office tatsächlich sinnlos. Zumindest für denjenigen, für die ihr Beruf vom Ort abhängig ist. Ich habe – auch durch Anleitung meines Chefs – gelernt, dass ich beides sehr gut voneinander trennen kann.

Ein wichtiger Schritt dafür ist z.B. in meinem Fall das einfache: „Ich mach Feierabend“ bei meinem Chef. Danach mache ich auch Feierabend. Kein „aber“ oder „nur noch mal kurz“, der Tag ist Arbeitstechnisch beendet. Ich gehe aus dem Büro raus oder aus dem Raum, in dem ich gearbeitet habe und Ende. Meine Arbeit beginnt erst wieder am nächsten Tag. Bei meinen Tipps gehe ich auf diesen Punkt etwas detaillierter ein.

Denn tatsächlich ist etwas mehr notwendig als ein: „Bin dann weg“. Mir war nur wichtig festzuhalten, dass der Autor zwar mit all seinen negativen Aspekten durchaus recht hat. Die werden wir bei den Nachteilen auch genauer betrachten, aber negativ müssen sie in keinem Fall sein. Daher habe ich diesen Erfahrungsbericht zu den Vorteilen gepackt. Macht man es richtig lernt man viel über Selbstdisziplin, Konzentration, Einhaltung der Regeln und effektiven Arbeiten.

Es klingt banal, aber auch das sehe ich als wirklich großen Vorteil an. Wäre ich im Büro und würde alles vorgekaut bekommen, dann hätte ich mich sicher nicht mit diesen Dingen in der Form beschäftigt und gerade in Sachen Selbstdisziplin so viel neues dazu gelernt.

Auch was die Einhaltung von Regeln angeht habe ich wirklich große – na gut eher kleinere, aber besser als gar keine – Fortschritte gemacht. Im Büro bin ich gezwungen mich an Regeln zu halten, tue ich es nicht, kann ich im schlimmsten Fall eine Verwarnung oder die Kündigung bekommen. Im Home-Office fallen sehr viele grundlegende Regeln weg, solange ich eben meine Arbeit anständig mache.

Regeln im Home-Office: Nicht weniger nur andere

Ich selbst muss mir Regeln auferlegen, damit die Arbeit auch anständig abläuft und nicht darin endet, dass alles andere spannender ist als meine eigentliche Arbeit. Und damit sind nicht nur banale Sachen gemeint, wie das Binge-Watching der liebsten Serie.

Ja, gerade so etwas hat dem Home-Office seinen schlechten Ruf eingebracht. Aber wenn ein*e Mitarbeiter*in auch nach dem x-ten Mal Home-Office mit kaum bis gar keinem Ergebnis erscheint, dann muss ich mir als Arbeitgeber*in überlegen, ob derjenige A. genug Anleitung oder B. einfach nicht für Home-Office gemacht ist. Aber ich greife vor.

Es gibt auch viel banalere Regeln. Regeln wie z.B. nicht krank zu arbeiten.

Gefühlt ist es ja leider ein absoluter Trend in Deutschland, dass jeder auch noch mit 40 Fieber, Gliederschmerzen und einer Ansteckungsgefahr von 100% arbeiten geht. Ich selbst rege mich da seit Jahren drüber auf, dass viele Arbeitgeber sowas sogar noch unterstützen oder Krankmeldungen nur mit einem schiefen Blick annehmen.

Doch ich selbst musste erst krankenhausreif werden, um zu verstehen, dass es sich nicht rentiert, beim eigenen Chef seinen Gesundheitszustand ein wenig wegzurationalisieren.

Ihr seht den Twist? Rege ich mich ein paar Zeilen vorher noch über diese Mentalität auf und mache es dann selbst nicht besser. Rückblickend die dümmste Idee, die ich je hatte. Mittlerweile habe ich mir die Regel „Ehrlichkeit meinem Chef bezüglich meiner Gesundheit“ dick eingekreist.

So habe ich auf die harte Tour gelernt, dass ich mich auch an Regeln halte, die mein Chef nur bedingt vom anderen Ende des Desktops aus kontrollieren kann. Home-Office ist kein Freifahrtsschein, um alles nach Gutdünken zu machen. Wie in jeder Büroarbeit braucht es klare Regeln, die ich wie bereits erwähnt, ganz klar als Vorteil sehe. Immerhin muss man lernen, sich selbstständig an solche Regeln zu halten. Kann man das, dann hat man etwas fürs Leben dazu gelernt.

Jeder darf mir gerne widersprechen, aber so kann man sich auch Regeln für das eigene Leben viel einfacher gestalten und sich daranhalten. Im Grunde kennt man es dank Home-Office schon. Es ist nur ein anderer Bereich des Lebens.

Lesetipp: Das Homeoffice bringt viele Vorteile – wenn es richtig eingesetzt wird via Human Resources Manager

Das alles führt übrigens zu einer viel besser geregelten Work-Life-Balance, die aber wie gesagt nur dann auf Dauer funktionieren kann, wenn es richtig gemacht wird. Ansonsten kommt es schnell mal dazu, dass aus einem der Vorteile auch ein Nachteil wird.

Infografik: Das Für und Wider von Homeoffice | Statista

Nachteile und Risiken: Das kann Home-Office schwierig machen

Schlussendlich geht es mir in diesem Artikel vor allem darum, aufzuzeigen, wieso Home-Office sinnvoll sein kann, aber auch warum es das nicht sein muss. Home-Office kann aus vielen Gründen auch sehr problematisch bzw. für Mitarbeiter gar nicht so erstrebenswert sein.

Ich fange einfach mal mit dem offensichtlichsten Nachteil an: Das Verständnis.

Ich selbst bin wie erwähnt quasi Vollzeit im Home-Office.

Nicht selten glauben Menschen, wenn ich von Home-Office spreche, dass ich entweder arbeitslos bin oder den Traum eines jeden Arbeitnehmers lebe. Das beides nicht zutrifft, ist im Laufe des Artikels glaube ich deutlich geworden.

Allerdings passiert es auch nicht selten, dass ein leichtes Nasenrümpfen kommt und ich vermute einfach mal, dass hier so etwas gedacht wird wie: „Sie ist im Home-Office? Dann hat sie sicher alle Zeit der Welt, um ihre Hobbys auszuleben.“

Warum wird einem direkt das schlimmste unterstellt? Oder direkt von einem Traum eines jeden Arbeitnehmer gesprochen?

Es ist weder das Eine noch das Andere. Home-Office ist das, was man daraus macht. Mit der Zeit habe ich gelernt, solche Aussage zu ignorieren. Die Erkenntnis kam mir erst als ich mit mir und dem Home-Office im Reinen war.

Und das hat gedauert und ist in manchen Bereichen vielleicht noch immer nicht vollzogen.

Mich hat die Aussage vor allem deswegen gestört, weil ich jemand bin, der im Home-Office viel arbeitet. Ich mach das gerne, aber es ist leicht sich im Home-Office zu verlieren. Und ganz schnell passiert es, dass “my Home is my Castle” zu “my Home is my Prison” wird.

Oft sind die einzigen Momente, in denen ich mich von der Arbeite löse, meine Runden mit dem Hund. Die finden auch regelmäßig zur gleichen Uhrzeit statt. Vor allem mittags ist mir das eine große Hilfe, damit ich auch wirklich eine Mittagspause mache. Okay ja, so richtig Mittagspause machen ist es nicht, wenn ich mir meinen Hund schnappe, mit ihm eine Runde rausgehe, wieder reingehe und mich wieder vor den Laptop setze. Aber es reicht mir, es macht mich zufrieden.

Aber genau hier ist es mir am meisten passiert, dass mich die Leute gefragt haben, wieso ich bitte jeden Tag Zeit habe zur gleichen Uhrzeit – ich werde nicht darauf eingehen, dass Hundebesitzer untereinander anscheinend wissen, wann andere Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern losgehen, dass führt mich an einen dunklen Ort, der mich keinen Hund mehr kaufen lässt – mit dem Hund zu gehen. Sofort wird man angesprochen und es dauert vielleicht eine Minute bevor die Frage kommt, auf die man im Grunde schon gewartet hat.

Mittlerweile beantworte ich die Frage gar nicht mehr, denn wenn ich noch einmal gesagt bekomme, wie unfassbar luxuriös das ist, dann muss ich mir wirklich überlegen, ob ich so im Reinen mit mir und dem Home-Office bin, wie ich kurz vorher noch geschrieben habe und das führ mich zu einem Punkt, der wohl der größte Vorteil sein kann, aber auch sehr schnell zu einem unfassbaren Nachteil mutieren könnte.

Ja, es ist super luxuriös morgens aufzustehen, sich die Zähne zu putzen, sich idealerweise schnell was überziehen, natürlich den Kaffee nicht zu vergessen und sich dann an die Arbeit zu machen, damit man hoffentlich nicht aus Versehen mittags den Hund vergisst, weil man so tief in der Arbeit steckt. Und das ist mir gerade in der ersten Zeit, wo ich noch keine Grenzen hatte, öfter passiert als ich meinem armen Hund gegenüber zugeben möchte.

Zwischendrin ist auch daneben: Home-Office braucht klare Regeln

Hier spreche ich auch direkt einen weiteren Punkt an, der viel mit der oben genannten Selbstdisziplin zu tun hat. Sinn von Home-Office ist es nicht, durchzuarbeiten bis man einen Burn-out hat. Aber es passiert und das nicht selten. Und das kann von verschiedenen Faktoren abhängen:

  1. Es ist nicht gut koordiniert, ob durch sich selbst oder durch den*r Chef*in
  2. Keine Selbstdisziplin
  3. Nicht einhalten von sich selbst aufgestellten Regeln

Schnell kann Home-Office dann zur reinsten Hölle werden. Immerhin gibt es zwei Entscheidende Punkte, die die Arbeit niemals enden lassen:

Sicher, nicht jeder ist so, aber vielleicht liest der ein oder andere sich hier ebenfalls wieder und denkt sich nur: „Oh ja das kenne ich zu gut.“

Ja, aber leider ist das eigentlich nicht richtig. Gerade in der Kombination des niemals wirklichen Feierabends gemacht haben.

Und dann haben wir auch das, was vermutlich für manche eines der größten negativen Punkte ist: Das nicht vorhandene trennen von Privatleben und Beruf. Es verschwimmt in einen Einheitsbrei und das macht auf Dauer kaputt. Und ja es kann sogar wie in dem Erfahrungsbericht körperlich, aber auch psychisch krank machen.

Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass wenn ein*e Mitarbeiter*in seinem*r Arbeitgeber*in sagt, dass er das Private nicht vom Beruflichen trennen kann, etwas getan werden muss. Der/ Die Arbeitgeber*in sollte schauen, ob Home-Office wirklich das richtige für diese*n Mitarbeiter*in oder ob vielleicht die Anleitung bzw. Leitung dahingehend korrekt ist.

Gibt es Chefs und Chefinnen, die einsehen möchten, wann ihr an was gearbeitet habt, dann muss das nicht zwangsläufig Kontrolle sein. Unter einigen schwarzen Schafen wird das sicherlich der Fall sein, dass möchte ich nicht ausschließen. Manchmal steckt tatsächlich nur das Nachkommen der Pflichten des*r Arbeitgebers*in dahinter, der/die prüfen möchte, ob ihr nicht auch um Mitternacht noch arbeitet.

Es ist nicht gesund, auch dann nicht, wenn es nur hin und wieder vorkommt. Passiert so etwas zu oft, kann das schnell dazu führen, dass ihr immer in der Arbeit steckt. Sie geht euch zu keinem Zeitpunkt des Tages mehr aus dem Kopf und davor wird gewarnt, wenn Home-Office als schwierig bezeichnet wird. Ich schätze, dass hier auch die prozentuale Differenz zwischen Home-Office und Mitarbeitenden, die im Büro arbeiten, herkommt, was die Wut und Verärgerung betrifft.

Ich habe keine wirklichen Zahlen dafür, aber Selbstdisziplin ist etwas, was nur schwer umzusetzen ist, daher vermute ich – ohne es mit Berichten oder Zahlen unterstützen zu können – dass Arbeitnehmer, die im Büro arbeiten, deswegen weniger Wut und Verärgerung haben, weil sie privates von beruflichem Trennen können. Der Mitarbeiter im Home-Office das aber vielleicht gar nicht schafft.

Mit sehr viel Pech hat man also gleich zwei Sachen, die einen zugleich aufregen und den Schädel zum Platzen bringen können.

Während der/die Mitarbeiter*in im Büro seine/ihre Wut und seinen/ihren Ärger im Büro lässt und sich mit der Wut und seinem Ärger – wenn es vorhanden ist – im Privatleben separat beschäftigt, verschwimmt das bei den im Home-Office Arbeitenden schnell einmal. Gerade dann, wenn man vielleicht sogar noch vom Partner*in, dem Kind oder wem auch immer im Haushalt mitten in der Arbeit gestört wird. Da steigt der Wutfaktor schon mal rapide an.

24/7 Erreichbarkeit: Ein Gerücht mit Folgen

Ein weiterer negativer Punkt ist die angebliche 24 Stunden Erreichbarkeit. Also ich gebe offen zu, mir ist das in keinem der über zwei Jahren passiert und wenn habe ich es nicht gemerkt, der Punkt würde dann an Christian gehen.

Viele der im Home-Office Tätigen beschweren sich darüber, dass sie angeblich ständig erreichbar sein müssten. Ich sage bewusst müssten, denn das ist definitiv ein Irrglaube, der übrigens nicht nur im Home-Office stattfindet, sondern den es schon gibt seit es Mobiltelefone gibt. Damit ist das nicht nur ein Home-Office Nachteil, sondern von jedem ein Nachteil, der ein Arbeits-Mobiltelefon hat und es nicht schafft, dieses nach offiziellem Feierabend abzuschalten. Damit möchte ich niemanden unterstellen, dass er völlig alleine dafür verantwortlich wäre, wenn der/die Arbeitgeber/in glaubt, man müsse 24 Stunden erreichbar sein. Im Gegenteil, es gibt genug Arbeitgeber*in, die das tatsächlich glauben.

Es ist wichtig, hier Grenzen zu haben. Sowohl von sich aus als auch vom Arbeitgeber aus und nach Feierabend das Handy auszumachen und nicht mehr die E-Mails zu checken ist nicht verboten, tut man ja im Büro auch nicht mehr. Warum sollte sich das ändern, nur weil man zuhause ist oder ein Arbeitsgerät besitzt? Wieder spielt hier eine Menge Selbstdisziplin eine Rolle und auch mal den Mut zu sagen: “Nein, ich habe Feierabend.” Der/Die Mitarbeiter*in, der/die sich gegen Nachmittag oder frühen Abend bei seinem*er Chef*in verabschiedet, wird schließlich auch nicht mehr erreichbar sein, außer natürlich das Mobiltelefon wird zuhause weiterhin angelassen und der/die Chef*in nutzt das Wissen darum ausgiebig aus. Aber Arbeitshandys und klare Grenzen im Home-Office für den Feierabend unterscheiden sich nicht. Daher können die Tipps, die im nächsten Artikel kommen sicherlich beiden Parteien helfen.

Der Mensch, das Rudeltier: Soziale Kontakte im Home-Office?

Jetzt greife ich auch sehr gerne auf den oben genannten Erfahrungsbericht zurück. Denn da sind einige wahre Worte drin. Der Plausch mit den Kollegen*innen fällt weg, das kann wahnsinnig störend sein, weil man im Home-Office schnell mal wegen diesem Wegfall als der Fremdling des Unternehmens oder Trägers degradiert werden kann oder sich selbst degradiert. Man verpasst den wichtigsten Klatsch und Tratsch – ich könnte es positiver formulieren, ich tue es aber nicht – oder einfach die simple Nachfrage nach dem Wochenende der Kollegen, um so eben Kontakt und Bindung aufbauen zu können. Es gibt Menschen, die brauchen das. Gerade jene Menschen, die extrem viel Wert auf soziale Bindungen legen.

Es gibt Studien darüber, dass der Mensch ein Rudeltier ist. Ich stimme der Studie nur bedingt zu. Aber eben für jene Rudeltiere ist der tägliche Plausch vielleicht sogar essentiell, weil im privaten vielleicht nicht genug Zeit bleibt, um genug mit seinen sozialen Kontakten zu machen. Solche Leute brauchen das.

Introvertierte Menschen oder Menschen, die schnell von anderen Menschen genervt sind – ich gehöre in beide Kategorien – lieben den Punkt, dass sie diesen Smalltalk und den letzten Klatsch und Tratsch nicht mitbekommen müssen. Übrigens sind beide Aspekte, das wollen der Kommunikation untereinander und das nicht wollen, beides total legitime Aspekte, um in Home-Office einen Vor- oder Nachteil zu sehen.

„[Home-Office ist] auf Dauer eine potenziell brutale Arbeitsform. Zumindest für all jene, die nicht über das lässige Selbstmanagement versierter Freiberufler verfügen, sondern in der Ferne dem Rhythmus eines Büros unterliegen, den sie zugleich nur wenig beeinflussen können.“

Ein Zitat aus dem Erfahrungsbericht, der durchaus stimmen kann. Aber irgendwie hat mich dieser Satz doch mit am meisten in dem Artikel gestört. Die aus der Ferne dem Rhythmus eines Büros unterliegen, ja gut na und? Das kann ein Störfaktor sein, der das Home-Office nicht lukrativ macht und es gibt genug Bereiche gerade bei sozialen Trägern, die den Satz wohl genauso unterschreiben würden. Aber auch das ist wieder eine Frage des Absprechens und Angeleitetwerden.

Warum sollte Home-Office eine brutale Arbeitsform werden, wenn es klare Regeln gibt? Und wieso steht das zwangsläufig im Zusammenhang mit dem Rhythmus des Büros? An die Öffnungszeiten des Büros muss ich mich bei Erreichbarkeit so oder so halten. Ob ich dabei gerade Wäsche wasche oder das Kind hüte oder meine Arbeit mache, spielt da ehrlich gesagt für mich persönlich keine Rolle. Da es aber immer davon abhängt wie es im Büro abläuft, wie gut der/die Arbeitgeber*in einen im Home-Office anleitet und leitet, sehe ich diese Aussage durchaus als ein Nachteil an, der hier erwähnt werden sollte.

Home-Office und Vorurteile: Manchmal stimmen sie doch!

Ein negativer Punkt, der mich etwas traurig stimmt, sind Unternehmen die Home-Office nur als Alibi einführen. Wir wollen was mit New Work machen. Klar doch, dann gibt es ab jetzt Home-Office. Das ist nur einer der Gründe. Genauso gut kann es als PR-Maßnahme eingeführt werden oder aber um bei Ausschreibungen noch mal ordentlich was auf die Pluspunkteskala schreiben zu können. Ich möchte gerne PR-Maßnahmen von Ausschreibungen etwas trennen. Natürlich ist es auch PR, wenn ein Unternehmen so etwas in seine Ausschreibungen packt. Aber ich persönlich sehe den PR-Bereich eher als etwas an, was von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, der Bereich in dem das Unternehmen zeigt, was für eine tolle Firma es ist.

Während es bei Ausschreibung rein darum geht, dass man neue Mitarbeiter mit lukrativen Lockmitteln reinholt. Das betrifft längst nicht alle Unternehmen. Aber wie auf der Mitarbeiterseite gibt es eben auch unter den Unternehmen schwarze Schafe, die Home-Office “liebend gerne” anbieten, der Deckmantel dahinter aber völlig anderer Natur ist als dem/der Mitarbeiter*in zu helfen. Oft kann es hier passieren, dass das Home-Office weder gut vorbereitet ist oder überhaupt irgendwelche Regeln aufgestellt wurden. Nicht zu vergessen ist eine mutmaßliche 24/7 Erreichbarkeit, die vom Mitarbeiter abverlangt wird, weil er ist im Home-Office, da muss das ja drin sein.

Und zu guter Letzt, ich wollte es bewusst an das Ende packen, auch wenn ich es oben kurz erwähnt habe. Die Vorurteile und ich meine damit nicht die positiven Vorurteile, dass man einen luxuriösen Job hat, weil man von zuhause aus arbeiten kann. Ich meine dieses total schreckliche, aber leider zurecht bestehende „der/die arbeitet doch gar nicht wirklich, wenn er/sie im Home-Office ist“ Vorurteil.

Tweets wie diese lassen mich mit den Augen rollen, egal ob sarkastisch gemeint oder nicht. Nicht abwertend gegenüber der/m Poster/in gemeint, aber er beschreibt das, warum Home-Office heute noch belächelt oder beschimpft wird ziemlich gut. Es gibt wirklich genug schwarze Schafe, die nicht genug Selbstdisziplin haben und im Home-Office absolut gar nichts machen oder so wenig, dass jede Erklärung eigentlich schon gar keine mehr sein kann. Leider kenne ich einige, die Home-Office wirklich als freien Tag betrachten.

Und dann wird von den ganzen Arbeitgebern*in verlangt, die solche Fälle und andere im Kopf haben, dass sie sich auf Home-Office einlassen. Eine Schwierige Sache.

Das ist durchaus möglich und ich versuche das in meinen Tipps ein wenig zu beleuchten. Aber leider bleibt am Ende der Nachteile der bittere Beigeschmack, dass die schwarzen Scharfe unter den Home-Office Arbeitern unseren Ruf als Home-Office Tätige ruinieren. Und das ist vielleicht sogar schlimmer als die anderen Nachteile, gerade wenn es um die Umsetzung von Home-Office in Unternehmen und Trägern geht.

Lesetipp: Warum Arbeit im Homeoffice vielen auf die Nerven geht via Morgenpost

Home-Office in Deutschland: Wie sieht es aus?

Aber wie sieht es nun in Deutschland mit dem Home-Office aus? Wie viele Arbeitnehmer*innen können in Deutschland tatsächlich Home-Office machen?

Interessanterweise fällt das Ganze je nachdem wer die Umfrage macht immer etwas unterschiedlich aus. Ich fange einmal einfach mit den Dingen, in denen sich die Umfragen einig waren, an, denn leider lässt sich nicht einfach sagen so und so viel Prozent haben Home-Office oder wollen es.

Es spielen viele Faktoren eine Rolle. Faktoren, die mich ehrlich gesagt darin bestätigen, dass es in Deutschland oft nach dem von mir oben beschrieben Krankheitsfaktor abläuft. Ich würde gerne schreiben, dass es mich überrascht oder enttäuscht, tut es aber tatsächlich nicht. Der/Die Chef*in ist in vielen Unternehmen noch immer der/die Ranghöchste und der/die Mitarbeiter*in muss sich ihm oder ihr unterordnen. Das ist schlicht und ergreifend Fakt und daher überrascht es nicht, dass in einer Umfrage, warum die Arbeitnehmer kein Home-Office machen, des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bei 1.800 Befragten aus Firmen ab 50 Beschäftigen 70% der Befragten angaben, dass die Anwesenheit am Arbeitsplatz dem/der Chef*in wichtig wäre. 14% davon dürften es vom Chef aus auch gar nicht erst.

Infografik: Warum Beschäftigte nicht im Homeoffice arbeiten | Statista
Traurigerweise davon 22% der Frauen, während es nur 12 % der Männer betrifft. Dies bestätigt auch die gewerkschaftliche Hans-Böckler-Stiftung, die ebenfalls eine Umfrage gestartet haben.

Lesetipp: Studie: Frauen dürfen nicht so oft wie Männer ins Home Office via CIO

2020 und noch immer gibt es dieses Ungleichgewicht? Aber vielleicht sollte man kleine Brötchen backen, denn lustigerweise/traurigerweise lässt sich auf Twitter oft Postings wie diese hier finden:

Im ersten Post sind positive, wie negative Aspekte direkt vereint und ich interpretiere ihn exakt nach dem, was ich dort lese, ohne der/dem Poster*in etwas unterstellen zu wollen oder wilde Vermutungen zu machen. Zum einen kann der/die Poster*in sich in seinem/ihrem Home-Office um sein/ihr Kind kümmern, positiver Vorteil. Zum anderen – und ich gehe einfach davon aus, dass wir von einer Zeit am frühen Abend sprechen – wird auch gezeigt, dass es anscheinend nicht möglich ist, Home-Office so zu machen, damit es auf Dauer nicht an die Psyche geht. Familie und Arbeit ist kaum trennbar, wenn die Grenzen so fließend ineinander verlaufen.

Aber weiter mit den Zahlen, es überrascht natürlich nicht, dass vier Fünftel der Befragten in der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung angaben, dass Home-Office nicht zu ihrer Arbeit passe. Das kann viele Gründe haben und wird sicherlich nur in manchen Fällen ein Fehlurteil sein. Es gibt Berufe, die machen es unmöglich Home-Office zu machen. Und das aus den unterschiedlichsten Gründen, auch abseits des Chefs. Wer im Einkauf, Werkstätten etc. arbeitet, muss zwangsläufig vor Ort sein. Anders sieht es bei den 60% aus, die es technisch für unmöglich halten. Auch hier zählen die Berufe hinein, die es schlicht nicht hergeben. Aber wenn wir von einem Beruf ausgehen, wo es theoretisch möglich wäre, ist die Aussage, es sei technisch unmöglich fragwürdig oder aber ein Indiz dafür, dass das Unternehmen nicht auf Home-Office eingestellt ist.

Lesetipp: Unternehmenskultur hält vor allem Frauen von Home Office ab via Wirtschaftspsychologie aktuell

Kommen wir zu den zwei Umfragen, die unterschiedlicher nicht hätten ausfallen können, aber eigentlich den gleichen Schwerpunkt haben.

Home-Office oder nicht: Das ist hier die Frage

Laut Bitkom wollen 62% aller Arbeitnehmer gar kein Home-Office, auch wenn sie es dürften, da sie lieber zusammen mit den Kollegen im Büro sind als alleine zu Hause. Schockierend ist das nicht, bestätigt es nur das, was ich schon in den Vor- und Nachteilen ausführlich erläutert habe. 59% davon ist es wichtig im Team zu arbeiten, 56% ist der persönliche Austausch im Büro wichtiger als Home-Office. Gerade einmal 38% möchten lieber von zuhause aus arbeiten.

Lesetipp: Bitkom-Umfrage: Warum viele Angestellte nicht von zu Hause arbeiten wollen via Frankfurter Allgemeine Zeitung

Dem gegenüber steht die Umfrage von Horizont in der 57% der befragten auf ihren Firmen Wagen verzichten würden, um auf Home-Office umsteigen zu können. Jeder dritte würde sogar auf zwei seiner Urlaubstage verzichten, was ich im Übrigen als völlig falschen Ansatz ansehe. Home-Office bedeutet nicht, dass man auf Urlaub verzichten sollte, dass dies überhaupt in der Umfrage auftaucht, zeigt mir ein deutliches Missverständnis von Home-Office. Auch eine Beförderung würde von jedem zehnten abgelehnt werden.

Es tut mir leid, aber ich kann nur wiederholen, Home-Office ist kein Grund für schlechtere Arbeit oder ein Grund auf Urlaubstage oder eine Beförderung zu verzichten. Wieso sollte ein Mitarbeiter, der vielleicht sogar qualitativ hochwertigere Arbeit aus dem Home-Office liefert – muss nicht passieren, aber die Chance ist groß – auf eine Beförderung verzichten, nur weil er im Eigenheim saß?

Das geht mir leider völlig ab. Ich kann dafür auch einfach absolut kein Verständnis aufzeigen, da in genau solchen Aussagen deutlich wird, wie wenig das Thema Home-Office für viele wirklich und wahrhaftig greifbar ist. Sogar das Gehalt wird angesprochen und schockierender weise würden 18% der Männer sogar weniger Gehalt im Kauf nehmen, wohingegen die Frau in diesem Bereich etwas resoluter zu sein scheinen, denn nur für jede zehnte Frau ist das überhaupt eine Option. Es sollte ehrlich gesagt gar keine Option sein.

Lesetipp: Home Office? Ja, bitte! Warum mehr Mitarbeiter Zuhause arbeiten wollen via onlinemarketing.de

Zwei völlig unterschiedliche Studien. In der einen Studie wird deutlich, dass anscheinend viele kein Home-Office wollen. Die andere Studie zeigt zwar genau das Gegenteil auf, aber zu welchen Bedingungen die Arbeitnehmer dies in Kauf nehme würden, ist schlicht nicht hinnehmbar. Ein sehr deutliches Zeichen, dass hier wirklich noch Aufklärungsarbeit geleistet werden muss, was Home-Office ist und wie es genutzt werden kann. Anders kann ich mir dieses abstruse Ergebnis nicht erklären.

Unternehmen und Home-Office: Wie sieht es dort aus?

Von unternehmerischer Seite aus hat die IW-Studie einmal genauer geschaut, ob und wie die Firmen es möglich machen ihren Angestellten Home-Office anzubieten. Knapp 43% bieten ortsunabhängiges Arbeiten durch mobiles Internet an, bei einem Viertel nach festgeschriebenen Regeln. Ob und wie Arbeitnehmer*innen mobil arbeiten können hängt jedoch vor allen, laut der Studie, von dem Digitalisierungsgrad des Arbeitgebers ab. Daher wurden bei der Befragung auch darauf geachtet, wie fortgeschritten ein Unternehmen im Bereich Digitalisierung ist und wie die Arbeitszeitregelungen gestaltet wurden.

97,7% der Arbeitnehmer  finden ihren Arbeitgeber in Unternehmen, die digital gut aufgestellt sind, familienfreundlich. Während es in Unternehmen, die nicht so gut aufgestellt sind etwa 80,7%.

Lesetipp: Homeoffice macht zufriedener, hat aber zwei entscheidende Nachteile via Gründerszene

Oben habe ich erwähnt worauf Mitarbeiter alles verzichten würden, um Home-Office zu bekommen. Leider habe ich keine Studie dazu gefunden, ob Unternehmen so etwas dankbar annehmen würden, weil ein Unternehmen vielleicht selbst keine Ahnung von Home-Office hat oder dem/r Mitarbeiter*in händereibend und mit einem großen Lächeln im Gesicht gerne zwei Arbeitstage und/oder weniger Gehalt für ein Tag Home-Office gibt.

Generell lässt sich definitiv festhalten, dass sowohl von Seiten des Arbeitgebers als auch des Arbeitnehmers noch eine große Zurückhaltung bezüglich Home-Office besteht. Mitarbeiter selbst wollen dies aus den Unterschiedlichsten Gründen nicht und die, die es wollen fehlt teilweise ein echtes Verständnis für Home-Office.

Der Arbeitgeber selbst steckt noch immer eher in dem alten Schema, dass Kontrolle besser ist als Vertrauen. Hierbei sei natürlich gesagt, dass das nicht auf jedes Unternehmen zutrifft. Natürlich gibt es Unternehmen wie Microsoft, die ein unfassbar gut ausgebaute Work-Life-Balance und Home-Office Tage haben, aber auch Unternehmen wie Yahoo, die das Home-Office wieder abgeschafft haben, weil es einfach hinten und vorne nicht Rund lief.

Es kann funktionieren. Muss es aber nicht. Es hängt immer von vielen Faktoren ab, die ich genauer im Abschnitt mit den Tipps angehen werde. Da hilft es auch leider nicht, dass Hubertus Heil von der SPD Home-Office als Verpflichtend einführen möchte. Verpflichtung kann nur dann funktionieren, wenn sie gut angeleitet und geleitet wird und vor allem, wenn die Mitarbeiter bereit sind sich auf Home-Office einzulassen.

Lesetipp: Rechtsanspruch auf Homeoffice – Ab ins Heim? via Spiegel Job &Karriere

Im speziellen im Sozialem Bereich?

Ich möchte mich auch einmal im speziellen mit dem Thema Home-Office für soziale Bereiche auseinandersetzen. Mir liegen keine Zahlen in diesem Bereich vor, aber ich habe mich sowohl mit jemanden Unterhalten, der sehr viel Klientenkontakt hat als auch mit jemanden, der rein im Büro tätig ist, um rauszufinden, ob sich Home-Office für Träger lohnt.

Die Antwort ist ein verhaltendes Jain. Ganz vorsichtig behaupte ich, dass jeder Arbeitnehmer, der rein im Büro arbeitet, genau dann gut Home-Office machen kann, wenn die Voraussetzungen dafür stimmen. Natürlich immer darauf schauend, dass wir hier nicht von 100% Home-Office reden können, sondern nur von Tagen oder einem Tag.

Aber das gilt eben auch für viele andere Büroarbeiten, die viele Meetings, Versammlungen und Co. haben. Wie sich also ein Home-Office Tag einrichten lässt kommt auch immer etwas darauf an, wie viele Meetings und Kundentreffen die Woche über anstehen.

Schwieriger wird es da mit jedem Mitarbeiter, der in direktem Klientenkontakt steht. Das offensichtlichstes zuerst, in aller Regel haben diese Mitarbeiter pro Tag extrem viel Besuch und zumeist auch mehr Klienten als sie eigentlich tragen können und sollten.

Das ist keine Kritik, aber es ist kein Geheimnis, dass es im sozialen Bereich so gut wie überall, wenn nicht sogar überall an Geld mangelt. Also spart man ein, wo man glaubt einsparen zu können und das betrifft oft auch die Menge und Stundenzahl der Mitarbeiter.

Heißt jeder Tag im Home-Office, ist ein verlorener Tag für Termine mit Klienten. Dabei gäbe es auch Gründe, um mit Klientenkontakt mal einen Tag Home-Office zu machen. Der gesamte Papierkram kann ohne Störungen erledigt werden und davon gibt es gerade bei Mitarbeitern mit Klienten genug.

Besagte Person mit Klientenkontakt hat auch noch sehr viel banalere Dinge genannt, die dem Home-Office abseits des vorhanden Klientenkontakts im Wege steht. So muss jeder Mitarbeiter gewährleisten können, dass der Datenschutz nicht aus Versehen missachtet wird.

Die Daten müssen verschlüsselt sein und da Mitarbeiter oft kein tragbares eigenes Arbeitsgerät haben ist das schwierig. Auch wurde mir gesagt, dass ein noch nicht vorhandenes automatisches System für die Terminvorgabe ein Problem darstellt, da man Termine so noch per Telefon machen muss. Ich möchte es aus dem Grund hier nenne, da ich dies nicht als Grund sehe.

Mitarbeiter mit Klientenkontakt haben ein Diensthandy, müssen sie schon haben, weil sie die gesamten Nummern der Klienten nicht einfach so auf ihrem normalen Handy besitzen dürfen oder sollte ich vielleicht sagen sollten? Ich weiß es nicht, ich möchte nichts unterstellen.

Ich weiß in jedem Fall, dass in dem Bereich wo besagte von mir befragte Person arbeitet jeder ein Diensthandy hat und in aller Regel die Telefonanlagen eine Weiterleitungsfunktion besitzen. Heißt, man kann, wenn man es wirklich möchte durchaus die Terminvergabe auch von zuhause aus machen.

Genauso wie ich kein Problem in der Bearbeitung von E-Mails oder Nachrichten auf dem Handy als Problem ansehe. Vergleiche ich dies mit einer normalen Arbeit, so muss auch jeder andere dies im Home-Office garantieren können.

Es bleibt dabei nur bestehen, dass man das zu seinen oder eben den Bedingungen des Arbeitgebers tut. Wenn ich eine Dienstzeit von 9 bis 17 Uhr habe, dann muss ich eben auch auf meinem Diensthandy in der Zeit erreichbar sein oder eben E-Mails die wirklich wichtig sind in einer angemessenen Zeit beantworten.

Home-Office als Risiko: Wann es das falsche Mittel ist

Heißt, dass es im sozialen Bereich tatsächlich eher am Klientenkontakt scheitert und ich vollkommen nachvollziehen kann, wenn ein Mitarbeiter sagt, er möchte

  1. keinen Tag verlieren in der er Beratung machen kann und
  2. es hier noch mal eine völlig andere emotionale Ebene gibt als in einem normalen Bürojob.

Was meine ich damit konkret? Im Büro habe ich die alltäglichen Dinge, die mich stören können.

Der/Die Chef*in hat schlechte Laune, die Kollegen nerven mich, irgendwas geht schief, der Rechner fällt aus, das Internet fällt aus, ja manchmal ist es sogar etwas so unfassbar Banales wie eine kaputte Heizung, die einem den Arbeitstag so richtig versauen können. Das alles haben Arbeitende mit Klientenkontakt ebenfalls – hinzu kommen die oft sehr schwierigen und emotionalen Geschichten und Fälle ihrer Klienten.

Hier wird es aus anderen Gründen schwierig im Home-Office Work-Life-Balance zu garantieren. Selbst die erfahrensten Mitarbeite können auch nach Jahren der gelernten Abschottung noch von einem Fall emotional berührt werden und hier dient der Weg nachhause tatsächlich als die imaginäre Tür. Die notwendige Tür um die Arbeit auch auf der Arbeit zu lassen.

Daher oben auch mein verhaltenes “Jain”. Ja, in Bereichen ohne Klientenkontakt, gehen ein oder zwei Home-Office Tage sicherlich super und selbst mit Klientenkontakt kann man einen Home-Office Tag rechtfertigen. Allerdings glaube ich, dass es vielen Mitarbeitern geht, wie meiner befragten Bekannten: My Home is my Castle und das missbrauche ich nicht, um den emotionalen Mist dort rein zu schleppen.

Ich habe den Bezug zu „My Home is my Castle“ hier absichtlich genommen, denn so wie es bei den Vor- und Nachteilen ist, ist auch das Zuhause mit zwei Seiten zu betrachten. Ich bin Herr/Herrin über mein Zuhause oder sollte es zumindest sein. Im Home-Office gibt mir das die Freiheit meine Arbeit dort zu verrichten wo ich Lust habe, mit dem Hund rauszugehen, wenn er raus muss und nicht erst dann, wenn ich wieder da bin.

Andersrum kann ich mir aber auch sagen, dass ich mein Zuhause auch einfach mein Zuhause sein lasse und so Herr/Herrin darüber sein. Ich bestimme was in dieses Zuhause eindringt und wenn die Teile der Arbeit nicht erwünscht sind, dann ist das eine richtige und wichtige Entscheidung, die genauso zur Selbstbestimmung und Selbstdisziplin gehört, wie die Entscheidung meine Arbeit in mein Zuhause zu lassen.

Im nächsten Schritt werden wir uns einmal einigen Tipps zum Thema Home-Office anschauen. Diese werden nachträglich hier eingefügt und sollen dem Artikel seinen runden Abschluss geben.

Bis dahin bin ich gespannt auf eure Kommentare, Anmerkung, aber allen voran auf eventuelle Ergänzungen, die den Artikel weiter wachsen lassen.

Porträt Kira Subkowski

Kira Subkowski

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Dank einer hohen Internetaffinität und einer Leidenschaft dafür Content aller Art zu erstellen, hat Kira Subkowski unter harter Arbeit ihrem Beagle das bloggen beigebracht, so dass sie nun gemeinsam einen Blog betreiben. Während der Beagle unter Anleitung seines Frauchens die Artikel verfasst, kümmert Kira sich darum, dass ihr Beagle über diverse Social Media Kanäle auch gehört und gesehen wird. Da sie darin noch besser werden möchte, ist sie zurzeit Lehrling bei Christian Müller, damit sie in diesem Bereich nicht nur privat tätig ist, sondern dies auch zu ihrem Beruf machen kann.

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