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03.08.2020 Digitaler Wandel und Innovation Von: Christian Müller 0 Kommentare

reflecta.network: Die Plattform für Zukunftsgestalter*innen und alle die es werden wollen

Woran denkst du beim Wort "Plattform"? Vielleicht hast du YouTube vor Augen, vielleicht aber auch Netzwerke wie Facebook. Das reflecta.network ist etwas von beidem und doch ganz anders. Auf dieser Plattform geht es darum, Zukunftsgestaltern*innen und Menschen, die Gesellschaft, Wirtschaft und Welt verändern wollen, zu vernetzen. Warum es das braucht und was es Dir bietet, erklärt Gründerin Daniela Mahr im Sozialgespräch Podcast.

Zugegeben, meine erste Reaktion auf das reflecta.network war zurückhaltend bis skeptisch. “Noch eine Plattform? Noch ein Netzwerk? Braucht es das wirklich?” Diese Fragen gingen mir durch den Kopf. Die ersten Monate des reflecta.networks haben meine Fragezeichen nicht aufgelöst. Denn zu Beginn gab es kaum Funktionen und sehr wenige Kommunikations- und Community-Möglichkeiten.

Doch mit der Einführung der lange angekündigten und erwarteten Matching-Funktion – und der Möglichkeit, Beiträge und Neuigkeiten zu posten – hat sich das geändert. Seitdem ist das reflecta.network Teil meiner täglichen Kommunikationsrunde (versuche ich zumindest zu schaffen) und hat sich seinen Platz bei mir gesichert.

Doch was macht es anders – und besser – als Facebook und Co.?

reflecta.network bringt Menschen zusammen, die gemeinsam wirken wollen

Doch Moment, der Facebook-Vergleich ist Daniela Mahr, Gründerin des reflecta.networks und meine Gesprächspartnerin im Sozialgespräch Podcast, nicht recht.

Mit Facebook würde ich uns gar nicht vergleichen. – Daniela Mahr, reflecta.network

Sie zieht eher LinkedIn als Beispiel heran, einen Vergleich will sie jedoch auch hier nicht vornehmen. Was ein bisschen nach semantischer Spitzfindigkeit klingt, ist absolut berechtigt. Denn das reflecta.network hat – im Gegensatz zu Facebook, LinkedIn und anderen – nicht das Ziel, die Nutzer*innen möglichst viele Minuten (oder gar Stunden) am Tag auf der Plattform zu halten.

Natürlich freut sich das reflecta-Team, wenn Menschen auf der Plattform sind und aus ihr Nutzen ziehen. Doch das reflecta.network verkauft keine Daten und keine Werbeplätze und hat kein kommerzielles Interesse daran, Interaktion und Engagement hoch zu halten.

Beiträge werden chronologisch angezeigt und nicht algorithmisch gefiltert. Der einzige Algorithmus, der aktuell läuft, ist der Matching-Algorithmus – und der ist richtig gut. 🙂

Er schlägt mir andere Nutzer*innen vor, mit denen ich aufgrund meiner Interessen und Themen vielleicht sprechen sollte. Bisher ist die Trefferquote bei den Vorschlägen erstaunlich hoch, weit höher als bei LinkedIn und Co. Und ja, die reflecta.network-Community ist deutlich kleiner als die der großen Sozialen Netzwerke. Dennoch ist das Matching ein echter Nutzen – nicht nur für mich, wie die ersten Rückmeldungen auf der Plattform zeigen.

Sozial Engagierte unterstützen sich gegenseitig

Wenn Du bei der bisherigen Beschreibung davon ausgehst, dass das reflecta.network primär von Sozialunternehmer*innen genutzt wird: willkommen im Club. So ging es mir auch – bis ich angefangen habe, aktiv zu kommunizieren und nach Matches zu suchen. Zu meiner Überraschung sind auf der Plattform auch Sozialarbeitende, ehrenamtlich Engagierte und viele Menschen dabei, die sich engagieren wollen, jedoch noch nicht den richtigen Weg für sich gefunden haben.

“Wir entwickeln zusammen mit den Akteur:innen einen interaktiven Raum, der alle Projekte, Unternehmen sowie deren Verantwortliche vereint. Die Zukunftsgestalter:innen erhalten Feedback und Hilfestellung aus der Community und von Expert:innen. Die intelligente Suche bringt diejenigen per “Match” und direkter Aufforderung in Kontakt, die sich finden müssen, damit ihr Vorhaben erfolgreich wird.” – Mission des reflecta.networks

Im reflecta.network entsteht eine Community sozial, ökologisch, unternehmerisch und ehrenamtlich Engagierter (und ich habe sicher Engagementformen vergessen), die sich gegenseitig unterstützen. Theoretisch ginge das auch in Facebook- und LinkedIn-Gruppen und in anderen Netzwerken. Und dort gibt es zweifellos gute Angebote, beispielsweise die Facebook-Gruppe der “Sozialunternehmer/innen” oder die Gruppe “Gutes sichtbar machen“.

Doch das reflecta.network bietet mehr, einfach weil es keine Gruppe in Rahmen eines größeren, thematisch nicht fokussierten Netzwerks ist. Die Tatsache, dass die gesamte Plattform sich auf die Themen der nachhaltigen Veränderung in verschiedensten Bereichen fokussiert, schafft eine andere Community. Eine für mich persönlich bessere als auf anderen Plattformen.

Wie sich das reflecta.network weiterhin entwickeln wird, wie die Finanzierung aussehen soll und das noch alles kommt, erklärt Daniela im Sozialgespräch Podcast. Hör gerne rein, die knapp 35 Minuten lohnen sich. 🙂

P.S.: Die Transkription des Podcasts und die finalen Untertitel der Videoversion folgen in den kommenden Tagen.

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Porträt Christian Müller

Christian Müller

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Christian unterstützt als Kommunikationsberater Soziale Einrichtungen, Bildungsträger, KMU und Start Ups auf dem Weg in die digitale Kommunikation. Mit seinen Kunden entwickelt er Kommunikationsstrategien, schult Mitarbeiter und hilft dabei, die nötige Kompetenz inhouse aufzubauen. Das Ziel: Die individuell wichtigen Menschen zu erreichen, Gespräche zu initiieren und tragfähige (Kunden) Beziehungen aufzubauen.

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